Go to Screenforce they said, it will be fun, they said!

Screenforce Days in den MMC -Studios in Köln – unter dem Motto „Total Video“.

Die Erwartungen sind groß, denn Bewegtbild ist weiterhin eines der Top Themen der Branche:
TV ist und bleibt das Medium, das am schnellsten höchste Reichweiten erzielt. Doch gerade in den jungen Zielgruppen gibt es bekanntlich Probleme: Die Vermarkter arbeiten kontinuierlich mit speziell für die jungen Zielgruppen konzipiertem Content an der Erhöhung der Nettoreichweiten in dem Segment. Auch die ARD – hat laut eigener Aussage „Boden gut gemacht“ bei der jungen Zielgruppe von 20-59 (!) Jahren. Kein Kommentar!

„Ohne Allianzen geht gar nichts mehr!“, sagte Martin Krapf, Chef der Gattungsmarketinginitiative Screenforce – und dabei waren sich alle einig. Mit der d-force haben sich P7S1 und die MG RTL in einem Joint Venture zusammengetan und in einer gemeinsamen DSP, die Addressable TV- und Video-Inventare beider Vermarkter vereint. Das Joint Venture ist offen für weitere Anschlüsse: „Es sind ja Kollegen von Youtube da: Macht doch mit! Kommt auf die Plattform!“, forderte Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland, auf.

In den Screenings sieht man: Die Content Pipelines sind prall gefüllt. Sat.1 kommt mit „Die Läusemutter“ mit einem neuen Format, das an „Bad Moms“ erinnert. Bei PRO7 gibt es neue Musikshows wie „300“ oder „The Masked Singer“ und VOX stellt mit „Ready to Beef“ eine neue Kochsendung mit Tim Mälzer und Tim Raue vor.

Insgesamt kam für mich das eigentliche Motto „Total Video“ leider ein wenig zu kurz und ich hatte mir dazu mehr Input erhofft.

Im CEO-Talk haben gab es für alle Agenturchefs noch einmal die Möglichkeit, Wünsche an den Markt zu richten. Weiterhin werden konvergente Reichweitenmessungen gefordert, aber auch die Umstellung des Abrechnungsmodelles hin zu einem leistungsbasierten Kostenmodell. Manfred Kluge, Chairman D-A-CH der Omnicom Media Group, stand für uns auf der Bühne und richtete sich auch noch einmal mit einem Appell an die anderen Agenturchefs: „Wir müssen wieder mehr hinterfragen, noch tiefer in die Details schauen und da wir alle vor denselben Herausforderungen stehen, ist es doch an der Zeit, dass wir unter den verschieden Agenturen Kooperationen bilden.“

In Summe wurden meine Erwartungen nur teilweise erfüllt. Ein Wechselbad der Gefühle. Einige Teile waren spannend, einige unterhaltsam, einige doch eher unangenehm, einige langweilig.

Auch wenn einem in dem ein oder anderen Moment die Augen zufielen: Man konnte sich sicher sein: die nächste Showeinlage kommt. Und das mit viel Pyro und lautem Knall.

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Nina Harpeng

Senior Executive Insight Planning

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