Unsere Media Youngsters berichten von der Creative Week in New York

Alle Dinge enden, so auch unsere Reise zur Creative Week in New York – der Gewinn, den mein Kollege Leo und ich (Francesco) als Sieger des Media Youngster-Wettbewerbs der W&V erhalten haben. Unserer exklusiven Einladung zur Creative Week, die vom 6. bis zum 10. Mai in New York stattfand, sind wir natürlich gefolgt und haben dabei so einige spannende Erkenntnisse und Erfahrungen mitgenommen.

Unsere Ankunft in New York

Da wir bereits einige Tage vor Beginn der Creative Week angereist sind, hatten wir also genug Zeit die Stadt zu erkunden und uns ein Bild der Weltmetropole zu machen. Diese Stadt ist RIESIG und ich weiß nicht wie, aber Leo hatte ab Minute 14 die Stadtkarte im Gedächtnis und hat uns fast ohne Handy überall hin navigiert. Und dabei sind wir – trotz Metro Card–  160km (!) weit gelaufen und haben längst nicht alles gesehen. Als wir zu dem Zeitpunkt noch als Touristen galten, mussten wir natürlich als erstes etwas typisch Amerikanisches testen. In dem Fall war das Amerikanischste, was wir gefunden haben „Chicken & Waffles“. Ich kürze ab: Eine sehr (!) besondere (!) Erfahrung, die ich nicht empfehle…

Neben den klassischen Touristenattraktionen wie dem Rockefeller Center, 911 Memorial, Times Square etc. haben wir noch das Office von OMD und Hearts & Science besucht –  nicht zuletzt, um uns schon einmal die guten Fensterplätze zu reservieren, falls wir früher oder später langfristig in N.Y. landen 😊

Office-Besuch bei den amerikanischen Kollegen

Das OMD-Office in New York liegt im Financial District, fast neben dem Ground Zero. Da die Zeit hier etwas begrenzt war, konnte sich OMD-Projektmanager Chris sich nicht den halben Tag für uns frei nehmen, war die Zeit hier leider etwas begrenzt – es war dennoch super spannend zu sehen, wie und wo unsere Kollegen in NY arbeiten. Dass der Eingangsbereich/ die Lounge so groß wie ein kleines Basketball-Feld ist (und früher sogar eins war) hat uns nach neun Tagen New York auch nicht mehr geschockt. Der Riesen-Screen in der Mitte hat noch einmal alle Mitarbeiter daran erinnert, an der globalen Mitarbeiterbefragung teilzunehmen – schon fühlte ich mich wie zuhause und wurde an meine To Dos erinnert. Es war schon komisch und ein bisschen witzig zu sehen, dass auch hier zum Teil die gleichen Projekte auf der Agenda der Mitarbeiter stehen. Es war mir zwar vorher schon klar, habe ich aber anscheinend ganz anders wahrgenommen.

Was uns vorher nicht bewusst war: Es gibt auch „normale“ Häuser in der City und nicht nur Wolkenkratzer. Das Hearts & Science-Office liegt in solch einem „normalen“ Viertel, was bedeutet, dass wir von der Dachterrasse einen wunderbaren Blick auf die Stadt hatten. Richtung Financial District haben wir die klassische Skyline sehen können und auf der anderen Seite den Central Park – der Wahnsinn. Aimee (Associate Director, Business Development) hat uns dabei wahnsinnig herzlich empfangen, uns allen Kollegen vorgestellt, sodass wir statt der geplanten Stunde ca. vier Stunden geblieben sind. Nicht zuletzt, weil Leo mit Dan (Director, Project Management) über agiles Projektmanagement diskutiert und philosophiert hat. Selbst die anderen Kollegen waren beeindruckt, dass „the German“ hier so locker mithält und in Deutschland die Stellung hält. Dies war auch mit einer der Gründe, warum wir am Montag zum wöchentlichen Game of Thrones-Meeting eingeladen wurden.

Kurz: Jetzt kennen wir auch unsere internationalen Kollegen, was das gesamte globale Netzwerk von OMD bzw. Hearts & Science für uns etwas persönlicher und greifbarer macht. Am anderen Ende der Welt sitzen nun mal auch Kollegen an (übrigens genau den gleichen) Docking-Stations und arbeiten ähnlich wie wir.

Unsere Teilnahme an der Creative Week

Noch vor dem eigentlichen Beginn der Creative Week haben wir uns schon mit einigen Locals angefreundet und den coolen NY-Stuff gemacht: Cafés, Clubs, Uber und Pizza Slices für einen Dollar. Da einer der neuen Freunde zufälligerweise der DJ einer der Clubs war, hieß es für uns: Free Entry, no ID und free Drinks – das ist doch mal was! So sind wir dann zu echten New Yorkern geworden!

Als dann die Creative Week begann, wurden wir noch weiter überrascht. Preisverleihungen im großen Stil,riesige Ballräume, überragendes Essen, lauter CEOs und „wichtige Menschen“ der Kreativbranche, Unmengen an „Pencil“-Gewinnern und dazwischen wir – die zwei Deutschen, die noch nicht ganz realisiert haben, was sie da eigentlich machen oder gar zu suchen haben! Und das natürlich in einem Veranstaltungsraum auf der Wall Street – was sonst. Neben dieser surrealen Umstände, durften wir so viele inspirierende Menschen und ihre Cases kennenlernen, dass ich es immer noch nicht fassen kann. Bspw. Droga5, japanische Typografie-Agenturen, Top Level-Headhunter, Szeneagenturen aus der ganzen Welt und Shutterstock, die uns – by the way – in ihr Office im Empire State Building eingeladen haben, können wir nach langen, intensiven und aufschlussreichen Gesprächen nun auch zu unseren LinkedIn-Kontakten zählen 😉…

Auf dem Creative Summit hingegen lief es zwar weniger glamourös ab, dafür umso informativer. Aktuelle Themen im Bereich Technology, Content, Best Practices, Analytics, die in kleinen Sessions von Top-Speakern vorgetragen und im Anschluss in Workshops diskutiert wurden – kurz gesagt: noch mehr Inspiration, noch mehr Insights und natürlich noch mehr Kontakte auf LinkedIn. Es ist einfach der Wahnsinn, wie viele gute Cases jeden Tag geschaffen werden. Es war eine atemberaubende Erfahrung, einfach mittendrin zu sein. Mit Menschen, die für diese Themen brennen und die Marketing-Welt nach vorn treiben. Wir haben viel mitgenommen und sind nun voller Tatendrang, all die Dinge, die wir gelernt haben umzusetzen und die Inspirationen für uns und die ganze Omnicom Media Group zu nutzen.

Das alles war einfach der Wahnsinn! Hier nochmal einen riesengroßen Dank an die W&V, die uns diese tolle Erfahrung ermöglicht hat!

In diesem Sinne: See ya New York und euch allen noch einen wundervollen Tag!

PS: Falls jemand in der nächsten Zeit in NY sein sollte – fragt uns gerne nach Spots und Anreise! Wir fahren Metro wie echte Locals und kennen die Stadt nach 160km laufen auch zu Fuß ganz gut.

PPS: Bitte neben den Chicken and Waffles auch nicht die Hot Dog-Stände überall testen – größter Fehler ever!

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Francesco Hernandez

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